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Die Karibikinsel, Isla Grande

  • Autorenbild: Gnägi Till
    Gnägi Till
  • 11. Dez. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Es waren 2 wunderschöne Tag auf der Isla Grande, die vor Cartagena liegt. Wir wurden in Cartagena von einem Speedboot abgeholt und zu unserem Hostel gebracht. Die Fahrt war am Anfang sehr ruhig, doch danach wurde es welliger und es wurde ein bisschen unheimlich, da wir alle 5 min aus irgendeinem Grund anhielten. Doch nach 1.5h kamen wir in unserem wunderschönen Hostel an, welches direkt am Meer lag. Zuerst mussten wir noch 1h warten, da wir zu früh da waren, in der Zwischenzeit gingen wir schnorcheln und verpflegten uns. Nachdem Einchecken machte ich es mir auf einem Liegestuhl gemütlich. Am Abend sahen wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang, welcher mir sicherlich in Erinnerung bleiben wird. Danach gingen wir noch Abendessen und liessen den Abend auf den Hängematten ausklingen.


Am nächsten Morgen gingen wir früh schnorcheln. Es ist eine wunderschöne Region zum Schnorcheln. Die Riffe sind einzigartig. 1000 Fische sind zu sehen und das Wasser ist sehr klar und die Blautöne sind nicht zu vergessen. Nachdem schnorcheln gingen wir zu unserem neuen Hostel, welches 5 min entfernt war. Es war auch sehr schön, doch die Aussicht aufs Meer war nicht so gut wie beim andern Hostel. Wir machten es uns beim Pool gemütlich und liessen so den Tag vorbeigehen. Am Abend gingen wir noch in das Stadtzentrum, welches nicht so war, wie wir uns dies vorstellten. Wir sahen Blechhäuser, einfache Bauten, welche alle nicht ganz fertiggestellt waren. Dies hat uns zum Nachdenken gebracht, weil am Meer sind Hotels und Hostels gebauten, welche den Aussenbereich zieren und auf der Insel selbst herrscht grosse Armut. Die Einheimischen waren sehr nett und wirkten glücklich, aber ich fühlte mich ein bisschen komisch, weil ich von der Insel profitiere, aber gleichzeitig herrscht grosse Armut im Zentrum.


Am nächsten Tag um 2 pm hat uns das Speedboot wieder abgeholt und uns zurück nach Cartagena gebracht. Diesmal war die Bootsfahrt viel ruhiger!


Es war aber trotzdem ein sehr schöner und unvergesslicher Trip auf die Isla Grande! Ich kann es nur weiterempfehlen. Es widerspiegelt, wie nah Armut und Reichtum beieinander sind.


 
 
 

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